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Vorgestellt // Tim Turbo Seine Mission: Global Bass!

Tim Turbo aus München hat jahrelang als DJ in Münchner Clubs Leute zum Ausrasten gebracht. Vor kurzem ist seine erste, in Eigenregie produzierte EP erschienen. Stichwort auch hier: Global Bass!

Jakob Merten alias Tim Turbo aus München

Dass die Welt der Musik in den letzten Jahren dank Breitbandverbindungen und Servern zusammengerückt ist, dürfte für die wenigsten noch eine Neuigkeit sein. Vor allem Produzenten arbeiten mittlerweile über Kontinente hinweg zusammen. Ein fast schon klassisches Beispiel dafür ist der Münchner Jakob Merten alias Tim Turbo. Der schwimmt im Umfeld von Schlachthofbronx auf einer Welle der Begeisterung für basslastige Musik, die sich in München in Partyreihen wie Hypie Hypie in der Roten Sonne und BTYCL niederschlägt. BTYCL ist die Abkürzung für Booty Call, einer Partyreihe, die es aus Köln zusammen mit Tim Turbo in Münchner Clubs geschafft hat. Größter gemeinsamer Nenner: Bass!

Devise: Brett

Für seine erste EP "Hush/Linora" hat sich Tim Turbo Vocals bei Spoek Mathambo und Gnucci Banana bestellt. Mathambo aus Südafrika ist bei diversen Projekten wie Sweat X und Slush Puppy Kids dabei und wurde genauso wie seine Frau, die Sängerin Gnucci Banana, auch schon von Schlachthofbronx gefeatured. Der Track "Hush Hush" ist so etwas wie Tim Turbos erste Single und erinnert ein wenig an Südafrikas Trash-Hype-Hop von Die Antwoord - ein Brett von einem Song.

Die Genres, die die Tim Turbo mit seiner Global-Bass-Posse vermischt, reichen von UK-Funky über Tropicalia bis Dubstep. Jüngst hat Turbo sogar bayerische Blasmusik Richtung Baille Funk gedreht und damit den Soundtrack für den Beitrag der Woidboyz zum Ugly Dance World Cup geliefert.

Experte in Sachen Social Media

Nebenher arbeitet Tim Turbo als Social Media Manager, sprich: Er managt die Verbreitung von Produkten via soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook. Und genau das könnte ihm auch helfen, wenn er seine Produktionen im Netz bekannt machen will. Wohin es ihn damit in den nächsten Jahren verschlägt, werden wir sehen. Aber es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt, um mit einem Sound im Geiste von Diplo, Skream und Schlachthofbronx eine Karriere als Produzent zu starten. Turbo!

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