Vorgestellt // Soki Green : Aus dem Wohnzimmer in den Wald
Von Kaline ThyroffWie aus dem Nichts wurde die Münchnerin Cornelia Breinbauer von der Musik überfallen. Sie ließ sich nicht zweimal bitten: In einem Jahr hat sie Songs geschrieben, die richtigen Leute mobilisiert und ein Album fertiggestellt.
Sie ist gekommen, um ...
... nie wieder damit aufzuhören. Erst vor einem Jahr hat Cornelia ihren ersten Song geschrieben – am Klavier, das vorher zehn Jahre lang unangetastet blieb. Plötzlich war Soki Green da, plötzlich kamen die Texte und Melodien fast von alleine und in kürzester Zeit waren mehr Stücke fertig, als auf ein Album passen.
Mögen wir, weil ...
... ihre Musik so groß und klein gleichzeitig ist. Meistens sind da nur Cornelias Stimme und ein Klavier, manchmal kommt ein Cello, eine Gitarre und die Stimme ihres Wegbegleiters Pete Galore (ehemals Sorgente) dazu. Mehr braucht es aber auch gar nicht für die Gänsehaut-Stimmung.
Musik für ...
... Momente, in denen alles viel zu schnell geht. Soki Green schaltet auf Zeitlupe um und lädt zum Spaziergang ein. Irgendwohin, wo Wälder sind. In ihren Songs kann man die moosigen Äste nämlich schon fast knacken hören.
Ihr Proberaum ist ...
... ihr Zuhause. Und ihr Zuhause auch gleich das Studio. Das Album "Do Demons Talk" ist komplett in ihrem Münchner Wohnzimmer entstanden. Auch, wenn da im Booklet steht: Recorded at Baumhaus.
Ein Traum wird wahr, wenn ...
... Bonnie 'Prince' Billy oder Bon Iver mal für ein romantisch entrücktes Duett zu Besuch kommen würden.
Ihre Platte ...
... klingt nicht nur gut, sondern sieht auch verdammt gut aus. MP3s hin oder her – so ein liebevoll besiebdrucktes Klappcover aus Pappe ist halt doch was Feines.



