on3-Festival 2011 : Die besten Bilder vom Festival
Konzertbilder aus den drei Orchesterstudios, geheime Einblicke in den Backstagebereich, fröhliche Menschen und nächtliche Impressionen. Das on3-Festival zum Nacherleben in Bildern.
Kurz nach acht ist es im Münchner Funkhaus des BR und der Andrang im Studio 2 ist schon recht groß.
Gleich startet es, das on3-Festival 2011. Im größten Studio werden derweil noch die letzten Vorbereitungen getroffen.
Hinter der Bühne warten geduldig Wolfsmasken und Luftballons auf ihre Auftritte.
Im Studio 2 ist es dann soweit: Die Ägypter von Wust El-Balad legen los und reißen auch in nicht ganz gewohnter Umgebung - im Frühling haben sie fast jeden Tag auf dem Tahrir-Platz in Kairo gespielt - das Festivalpublikum mit.
Die ägyptischen Fans in den ersten Reihen singen lauthals mit und stimmen schon perfekt auf das Festival ein.
Wust El-Balad mischen werden Folk, Rock, westlichen Pop und ägyptische Folklore.
Im Studio 1 gibt es während der Bühnenansage von on3-Moderator Fränzn noch eine kurze Massage für Team-Me-Sängerin Synne.
Luftsprünge! Geschriene Chorgesänge! Wilde Tanzerei! Ein atemloses Erlebnis, für das Publikum und für Team Me selbst.
Mit so viel Euphorie kann kein Einziger im Publikum mehr stillstehen.
Ganz großer Pop - so ist es wohl am besten beschrieben, was einem am Anfang des Abends von der ersten Band im großen Studio um die Ohren gehauen wurde.
Der kleine Bruder im Bunde - das Studio 3 steht an diesem Abend im Zeichen der on3-startrampe. Das Finale - inklusive der spannenden Frage, wer den Publikumspreis gewinnen wird. soft.nerd gehen als erstes ins Rennen.
Feiner Elektropop mit Synthies, Bass und Schlagzeug wabert durch das kleine Studio.
Spätestens am Ende der halben Stunde Konzert ist klar, warum die Jungs als Support für Jamie T und Tricky gebucht werden.
Politik und guter Rap finden sich in einer Einheit auf der Bühne des Studio 2 wieder.
Der Rapper Deeb ist der zweite ägyptische Künstler des Abends.
Unterstützt durch den Münchner DJ Explizit (Main Concept) gehen alle mit und sind begeistert.
Die Könige der Stadtmitte lassen die Herzen im rappelvollen Studio 1 schneller schlagen.
Moop Mama bringen mit ihren fetten Brass-Sounds die holzvertäfelten Wände im Funkhaus zum Beben.
Und gleich beim zweiten Song wird die Band von Doppel-D-Rapper Monaco Fränzn supported.
Ebow und ihre Backgroundtänzerinnen liefern im berstend vollen Studio 3 eine bombastische Show ab.
Am Ende fliegen dann Ebows selbstgedruckte "Oriental Dollars" ins Publikum.
Nürnberg hat einen neuen Hype - und das völlig zu Recht: Reflekta Reflekta machen verspulte Glitterhypnose für die Ohren.
Und obwohl die vier jungen Männer noch kaum ein Jahr lang zusammenspielen, hat ihre Bühnenpräsenz bereits enorme Autorität.
Ihren Song "Leaves" kosten sie bis zum letzten Klang aus mit Melodica, Livesamples und Gitarre.
Es wird dunkel im Studio 1 und mit einer Wolfsmaske, deren Augen stechende weiße Lichtbahnen durch den Saal werfen, tritt Casper auf die Bühne.
Es tut sich was im HipHop, und es ist nicht nur das Fehlen der weiten Hosen, das einen stutzen lässt.
Die Attitüde, der Look und nicht zuletzt der Sound hat sich geändert - und Casper steht wie kein anderer für das neue Zeitalter.
Der Druck steigt! Was für eine Show!
Beim Auftritt von Ghostpoet ist der Saal 2 ebenso prall gefüllt wie Studio 1 nebenan bei Superstar Casper.
Der Londoner Spoken-Word-Artist präsentiert seine komplexe Vision von HipHop und Dubstep mit einer intensiven Performance.
List halten als dritte Band der on3-startrampe das Energielevel im Studio 3 weiter hoch.
Ihr ausgefeilter Gitarren- und Elektropopsound, der mal an Muse, mal auch an Radiohead erinnert, kommt gut an.
Besonders beim extra aus Eichstätt angereisten Fanclub, der sich in die erste Reihe durchgekämpft hat.
Gleich im Anschluss entscheidet sich dann auch der Ausgang des on3-startrampe-Finales: soft.nerd verlassen das Studio 3 mit dem on3-startrampe-Publikumspreis.
Die Serenades aus Schweden nutzen die Größe des Studio 1 mit ihrem orchestralen Sound in vollen Zügen aus.
Mit den XL-Melodien und den wunderschönen mehrstimmigen Gesängen fühlt man sich im besten Sinne an die 80er erinnert.
Ein paar selige Momente - und hier und da liegen sich die Zuschauer tatsächlich in den Armen.
Der junge Rapper Muso gehört zu den großen Entdeckungen des Abends.
Das hat auch Ghostpoet bemerkt: Der plant für die nähere Zukunft eine Kollaboration mit dem Heidelberger.
Mit seiner innovativen Kombination aus anspruchsvollem Indie, verspielter Elektronik und geistreichem Sprechgesang überzeugt Muso auch das Publikum im Studio 3.
Im Jahr 2005 standen Candelilla schon mal auf der Bühne des on3-Festivals. Sechs Jahre später ist ihr Ansatz noch derselbe, und trotzdem hat sich viel getan.
Candelilla wirken selbstbewusster denn je, ihr Zusammenspiel ist präziser denn je und ihre Schreie treffen zielsicherer denn je unser Mark und Bein.
Wir sind gespannt auf das Album, das Candelilla im Sommer mit Steve Albini in Chicago aufgenommen haben.
Der Abend nähert sich dem Ende und die Casper-Wölfe haben bei Oh Land neben der Bühne nochmal Stellung bezogen...
...um genau wie das Festivalpublikum der Dänin Nanna Øland Fabricius gebannt zuzuhören.
Viel Diskussion um das hautfarbene Feder-Body-Kostüm, in dem Oh Land die Bühne betritt: Hase? Schwan? Oder doch Reh?
Und spätestens als sie beim Dubstep-beeinflussten "Wolf & I" gemeinsam mit ihrem Schlagzeuger euphorisch auf die Becken drischt, hat Oh Land das volle Studio 1 in der Tasche.
Jeder Ton sitzt, jeder Song reißt mit, und am Ende erreicht die Party ihren Höhepunkt mit "White Nights" und "We Turn It Up".
Von Neon Indians hypnotischen Elektroschleiern kann man sich einlullen lassen...
...oder aber man blickt hinter den seidigen Chillwave-Vorhang, um dort hochmelodiösen Pop zu entdecken, der durchaus tanzbar ist.
Ist Neon Indian eine Art Prince fürs 21. Jahrhundert? Jedenfalls schickt er das Publikum am Ende des on3-Festivals mit einem seligen Fingerschnippen in die Nacht.
Währenddessen packen soft.nerd als glückliche Preisträger schon mal zusammen.
Aus, Schluss, vorbei. Schön war's!
Casper live @ Studio 1
Moop Mama live @ Studio 1
Serenades live @ Studio 1
Neon Indian live @ Studio 2
Muso live @ Studio 3
Oh Land live @ Studio 1
Candelilla live @ Studio 2
soft.nerd live @ Studio 3
Ebow live @ Studio 3
List live @ Studio 3
Ghostpoet live @ Studio 2
Reflekta Reflekta live @ Studio 2
Team Me live @ Studio 1
Team Me live auf dem on3-Festival 2011
Deeb live @ Studio 2
Wust El-Balad live @ Studio 2
Backstage beim on3-Festival
Vor der Show: Die Bands der neunten Staffel on3-Startrampe entspannen im Backstagebereich von Studio 3.
Nach dem Auftritt von soft.nerd heißt es erstmal Equipment checken.
Team Me aus Norwegen beim Soundcheck.
Vor dem Einlass muss das ganze Equipment weggeschafft werden.
Die Norweger entspannen vor der Show in ihrer Garderobe.
Letzte Kontrolle im Spiegel. Der Federschmuck sitzt.
Der Indianerlook ist das Markenzeichen der Live-Shows von Team Me.
Der Blick vom Backstage auf die Bühne.
Stagetime: Die Setlist von Casper.
Verschwitzt und glücklich. Casper kurz nach seiner Show.
Die Serenades kurz vor ihrem Auftritt.
Der Backstagebereich von Moop Mama.
Später auf der Bühne geben sie Vollgas. Davor ist allerdings entspannen angesagt.
Die Blasinstrumente sind gestimmt und geölt.
Die Band mit den meisten Mitgliedern des Festivals hat natürlich auch den geräumigsten Backstageraum.
Moop Mama: Bereit die Bühne zu entern.
Sie schleppen ihre schweren Blasinstrumente durch die Gänge des Backstagebereichs.
Team Me entspannen nach ihrer Show im Treppenhaus...
...und gönnen sich erstmal mehrere Flaschen Wasser.
Letzte Styling-Handgriffe bevor die Kamera angeht. List kurz vor ihrem Interview.
Gute Stimmung in der Garderobe von Oh Land.
Der Schlagzeuger von Oh Land bei seinen Trockenübungen.
Auf dem Weg zur Bühne muss Oh Land an der gesamten Casper-Crew vorbei.
Der macht ihr Mut mit einem High Five.
Wird schon schiefgehen!
Volle Konzentration! Oh Land besteigt die die Bühne in Studio 1.
Neon Indian genießen ihr Catering.
In der Garderobe von soft.nerd herrscht gähnende Leere. Die Jungs haben die Zeit wohl genutzt, um sich selbst einige Bands anzuschauen.
Neon Indian sind gestärkt und bereit für ihren Auftritt.
Menschen, Bands und Sensationen
Das on3-Festival 2011: 16 Bands, drei Bühnen, 1800 Zuschauer.
Für alle Bands heißt es aufbauen und Sound checken. Dabei ist gute Organisation das A und O.
Das Studio 1 im BR-Funkhaus hat eine einzigartige Akustik. Das macht die Konzerte nicht nur für die Zuschauern zu einem besonderen Erlebnis, sondern auch für die Musiker.
Drums, Drums, Drums. Gleich mehrere Schlagzeuge stehen auf der Bühne in Studio 1.
Backstage: Instrumente, Koffer und ein Haufen Kabel.
Konzentriertes Arbeiten beim Aufbau und Soundcheck. Gute Vorbereitung bei den Serenades.
Das Studio 1 ist die Größte der drei Bühnen.
Die Band Serenades um den Sänger der Shout Out Louds Adam Olenius beim Soundcheck.
Die Gitarren sind gestimmt: Das Festival kann losgehen.
Die Ruhe vor dem Sturm: Noch ist der Eingangsbereich leer, später tümmeln sich hier 1800 musikbegeisterte Besucher.
Alles ok: Das Bier ist da.
Zettelwirtschaft: Die Running-Order und die Stagerider der Bands.
Die Münchner Lokalmatadore Moop Mama bei ihrem Fotoshooting nach dem Soundcheck.
Die achtköpfige Crew um Rapper Keno mit ihren imposanten Instrumenten.
Die Location: Das Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München.
Das Studio 3 gehört zu Beginn des Abends den Bands der on3-Startrampe.
Ebow beim Soundcheck.
Die Jungs von soft.nerd planen den Aufbau des Drumsets.
Serenades entspannen nach ihrem Soundcheck im Eingangsbereich.
Die Vorbereitungen für den deutschen Hauptact: Caspers Bühnenbild ist einzigartig.
Vor den Konzerten entspannen die Gäste im Foyer.
Der Infostand beim on3-Festival 2011.
Im Foyer beim on3-Festival 2011.
Wir finden ja auch, dass der Winter bisher lächerlich ausfällt. Aber gleich so sommerlich?
Das Bier ist kühl und geht gut runter.
Der Blick in die Running Order.
Investigativ: Interview mit den Machern des Festivals.
Der Infostand im Foyer beim on3-Festival 2011.
Auf den Bildschirmen können die Gäste das Geschehen in den Studios auch vom Foyer aus verfolgen.
Da ist der Haken: Die noch leere Garderobe.
Fancy Skyline am Münchner Funkhaus: Im Innenhof beim on3-Festival 2011.
Alles parat: Das Orchesterstudio des Bayerischen Funkhauses ist bereit.
Der Eingangsbereich füllt sich.
Freies Netz für alle: Im Foyer beim on3-Festival.
Der Besucher mit dem besten Outfit steht schon fest.
Warten auf das nächste Konzert beim on3-Festival.
Diese Herren sind noch winterlich verpackt...
...diese Herrschaften möchten ihre Jacke gern los werden. Die Schlange an der Garderobe.
Ansturm auf Studio 2.
Der Innenhof des Festivals.
Praktische Heizpilze halten die Gäste im Innenhof warm.
Die Dame kann sich wohl nicht entscheiden, ob sie die on3-Fotobox nun benutzt oder nicht.
Vor dem Backstage-Bereich beim on3-Festival.
Gute Stimmung im Foyer.
Die Damen sind mit Getränken versorgt, haben gute Stimmung und genießen die Konzerte über die Leinwand im Innenhof.
Alissa und Lucie: "soft.nerd waren super, aber zu kurz. Wir sind schon zum vierten Mal da. Aufs on3-Festival zu gehen, das hat bei uns schon Tradition." Lucie: "Mein Vater hat uns dazu gebracht."
Florian und Martin: "Wir waren positiv überrascht. Wir hatten uns vorher gar nichts erwartet und uns nicht über die Bands informiert. Aber Reflekta Reflekta und Candelilla waren richtig gut. Oh Land hat am besten ausgeschaut. Insgesamt war es a bisserl zu HipHop-lastig."
Markus, Berni, Wolfi, Hansi, Susanne (v.l.): "Wiener Würstel mit mehr Niveau brauchen wir das nächste Mal. Es war gut, aber es gab keine Band, die uns total von den Socken gehauen hat."
Stefan und Lisa: "Neon Indian waren überraschend aufregend und erfrischend. Den haben wir für uns entdeckt." Lisa: "Oh Land wollte ich sehen, die war süß und gut." Stefan: "Ghostpoet fand ich am besten."
Volker und Koni: "Uns hat Ebow am besten gefallen - wegen ihrer Themen, über die sie singt. Sie tut einfach was fürs Thema Integration."
Everready und Goodyear: "Puhh, leider haben wir unsere Passfotos aus der on3-Fotobox nicht mehr bekommen. Das ist schade. Aber List und Oh Land, die fanden wir richtig gut."
Juli und Anna: "Wir fanden Serenades, Casper und List richtig gut. Wir waren schon letztes Jahr auf dem on3-Festival, das fanden wir noch ein bisschen cooler wegen der Bands."
on3-Fotobox auf dem on3-Festival
