Vorgestellt // Schlachthofbronx : Bolzen, Zerhacken, Ausbeinen
Lernen von den Schlachtern! Drei Münchner Produzenten-Jungbullen haben den Metzgern in ihrem Heimat-Viertel genau bei der Arbeit zugeschaut und wissen, worauf es ankommt, im Leben wie in der Musik: Bolzen, Zerhacken, Ausbeinen.
Der Gründungsmythos der Schlachthofbronx ist eher schlicht: Langeweile zwischen Güterbahnhof, Siff-Spielplatz und Arbeitsamt. Spinnerte Ideen dank zu viel Dosenbier und Malawi-Gin. Banal und dreckig wie der Sound.
Hier entsteht Munich Bass, ein Hybrid aus Ghetto Rave, Kuduro, Baltimore Club, Dubstep und Miami Bass. Mittel, Ziel und Zweck der Mission sind simpel: der Minimal-Techno-Kultur in den Arsch treten! Als Charaktere hinter Munich Bass stehen Subbass-Commandante Graf von Stierendfroed, Bass-King T und DJ King Augenring. Keine ganz Unbekannten, da sie schon lang in Münchner Soundsystems und Bands aktiv sind, die nicht erst seit gestern der Bassmusik verpflichtet sind.

Bild: Frederik Kunth
Die Schlachthofbronx ist nachtaktiv und dementsprechend in den Münchner Clubs unterwegs. Als DJ-Team, an der Trinkhallen-Theke und inzwischen auch mit einem ohrenbetäubenden und bootybewegenden Live-Set – dank Ravesirenen, Trillerpfeifen und natürlich jeder Menge BASS!
Aggro Berlin sitzt bei Kerner auf dem Talksessel, Aggro Grünwald schlürft Schampus in der Maximilianstraße. Wer will heute bitte noch aggro sein? Bretto sein macht eh mehr Spaß.

