08/2012 : Das sind unsere neuen Lieblingssongs
Synthie-Pop aus München von Dave a Marat, rotziger Rock aus Ohio von Cloud Nothings, verdrehte Pianoloops aus New York von White Rabbits und Atmosphärisches aus dem neuesten Ryan-Gosling-Schinken "Drive": Unsere Tracks der Woche.
Wir haben in Musikblogs gewühlt, bei Konzerten genau hingehört und fleißig Platten gekauft. Das ist unsere Heavy-Rotation – diese Songs gefallen uns so gut, dass wir sie jeden Tag auf on3-radio spielen.
Cloud Nothings - No Sentiment
Dylan Baldi aus Cleveland, Ohio und seine Cloud Nothings haben sich mit ihrem rauen, emotionalen Entwurf von Indierock eine veritable Fanbase erspielt. Produziert wurde ihr zweites Album "Attack on Memory" von Steve Albini, der einst auch Nirvana gemischt hat. Indierock darf da auch wieder weh tun. Die Cloud Nothings sind ein radikaler Gegenentwurf zu allem, was im letzten Jahr auf Freakfolk oder Whateverstep abgegangen ist.
White Rabbits - Heavy Metal
Super Band, guter neuer Track und ein brillantes Video - alles andere als Heavy Metal. In der ersten Single ihres neuen Albums "Milk Famous" verwenden die fünf Herren aus Brooklyn einen rückwärtslaufenden Pianobeat als musikalischen Leitfaden. Richtig hypnotisch wird es im Video, in dem Regisseur Andrew Droz Palermo eine surreale Dreiecksbeziehung zwischen zwei Mädels und einem alten Kerl in HD taucht.
Kavinsky & Lovefoxxx - Nightcall
Diesen Song gibt es eigentlich schon seit 2010, aber erst jetzt kommt er so richtig groß raus. Nämlich auf dem Soundtrack zum neuesten Ryan-Gosling-Film "Drive". Zu dem Streifen passt der atmosphärische Schleicher des französischen Produzenten Kavinsky perfekt. Auch Daft Punk haben ihre Finger im Spiel, und wenn sich auch Lovefoxx von CSS einmischt, wird das Ding richtig gut.
Ben Kweller - Mean To Me
Ben Kweller hat uns schon vor zehn Jahren mit seinem ersten Album "Sha Sha" verzaubert, das genauso wie die drei folgenden Alben beim Label ATO erschienen ist. 2012 veröffentlicht er sein neues Album "Go Fly A Kite" auf seinem eigenen Label The Noise Company. Nach kleinen Ausflügen in Sachen Country macht der New Yorker Milchbubi wieder bewährten Indie-Powerpop. Wir mögen es.
Dave A Marat - King Of The Sun
Foals, Metronomy und Infadels – bei den Songs dieser Bands haben Dave A Marat wohl ganz genau hingehört. Macht aber gar nix, denn der Synthiepop der vier Jungs aus München ist verdammt gut gelungen. Eine Heimat haben sie beim Flowerstreet-Ableger In Bloom Records gefunden. Größtes Highlight bislang: Ein Auftritt als Vorband von Maximo-Park-Sänger Paul Smith – aber mit der Debüt-EP "King of the Sun" folgen hoffentlich noch mehr Höhepunkte.
