Vorgestellt // The Marble Man : Neues aus Erlstätt
Der Traunsteiner Josef Wirnshofer zählt zu Bayerns begnadetsten Singer-Songwritern. Mit seinem zweiten Album "Later, Phoenix..." spielt er in der Oberliga des Americana-Folk mit.
Angefangen hat alles mit dem Zündfunk-Montagsdemo. Euphorische Reaktionen gab es damals 2006 von der Jury. Marc Liebscher, Manager der Sportfreunde Stiller, Miles/Monta-Sänger Tobias Kuhn und Musikexpress-Redakteur Josef Winkler waren sich in ihrem Urteil einig: The Marble Man alias Josef Wirnshofer aus Traunstein ist ein begnadeter LoFi-Songwriter. Das erkannte auch das Regensburger Label Schinderwies und nahm The Marble Man unter Vertrag.
Dachboden-Geniestreich
2007 hat auch sein Debüt-Album "Sugar Rails" Wahnsinnskritiken bekommen. "Ein Geniestreich", schrieb die SPEX, "Songs von erhabener Schönheit" die Süddeutsche Zeitung. Und da war er gerade einmal 18 Jahre alt. Irgendwo zwischen Nick Drake, Elliott Smith und dem frühen Beck bewegen sich die Stücke, die er auf dem Dachboden seines Elternhauses in Traunstein aufgenommen hat.
Erwachsen verspielt
Feiner, melancholischer Folkpop ist das, und es klingt viel mehr nach Americana als nach Chiemgau. Mittlerweile lastet sogar etwas wie Druck auf The Marble Man. Denn: Nach etlichen fantastischen Konzerten erwarten wir schließlich auch ein fantastisches zweites Album. Nach drei Jahren Arbeit an "Later, Phoenix..." erscheint das gute Stück im Mai 2010 auf dem Dresdner Singer-Songwriter-Label Kumpels&Friends Records. Und, na klar: The Marble Man lässt uns nicht hängen. Er ist ein bisschen erwachsener geworden, die kindliche Freude an schönen Melodien hat er sich aber bewahrt.




