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Christina Wolf Ein Leben - eine Bayernreise!

Christina moderiert sowohl bei on3-radio als auch bei on3-startrampe. Aufgewachsen ist sie in Augsburg und dann ging's über Erlangen-Nürnberg praktisch direkt ins Funkhaus nach München.

Christina Wolf

Nachrichtensprecherin will, ja muss sie werden

Bereits mit 7 Jahren war eigentlich alles klar für Christina: Nachrichtensprecherin will, ja muss sie werden. Bis das Bundesfinale im Vorlesewettbewerb ihr einen Strich durch die Rechnung machte. Bisher hatte es "Durchmarsch" geheißen mit ihrer frivolen Literaturauswahl "Total wahre Flunkergeschichten" – doch dann kam ein rosaglitzern gewandetes Gör mit Zöpfen (!) und einer rosaglitzernen Zahnspange (!!), die sie zum Vorlesen herausnahm und dann in die rosaglitzerne Box (!!!), die um ihren Hals baumelte, deponierte; und eben dieses Bonbon aus Wurst verwies Christinas Streichgeschichten von barbusigen Diaprojektionen an die Wand des Nachbarhauses auf den 2. Platz. Womit? Mit dem elend anbiedernden Rudi Rüssel.

"Hast du Weißbier in der Blutbahn..."

Lange Zeit schien von nun ab eine Karriere am Mikrophon undenkbar. Musikerin war das nächste Berufsziel. Wurde aber irgendwann auch ad acta gelegt, weil da, wo Christina herkommt, bedeutet das, dass man auf dem 1860er Fest Horn spielt und während der Titel Ansagen macht wie: "Hast du Weißbier in der Blutbahn, kannst du (hier bitte ein derbes Wort eurer Wahl für Geschlechtsverkehr einsetzen) wie ein Truthahn".

Bei Rudi Rüssel gibt's aufs Maul

Schauspiel war’s dann auch nicht, Jura noch weniger, Psychologie auch nur bedingt. Aber nach einem rundherum erfolgreichen 17-semestrigen Filmwissenschaftsstudium, dem obligatorischen Uniradio und einer Handvoll unbezahlter Praktika endete dann doch alles, wo es begonnen hatte: Am Mikrophon. Das meistens gut gelaunt – nur bei Rudi Rüssel gibt's aufs Maul.

Christina über Eliteförderung

"Nur eine Grünlilie und drei Tafeln Schokolade, wahrscheinlich Traube-Nuss, dafür dass ich getanzt und gegeigt habe. Mit der richtigen Unterstützung wäre ich viel weiter gekommen."

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