Bayern und Popkultur - geht das zamm? Der on3-Heimatabend im Funkhaus näherte sich dem Thema auf verschiedenen Ebenen.
Den Abend eröffneten die Rapper von Doppel D mit ihrem Song "Watschnbaam". Derber bayerischer Dialekt trifft auf tighte HipHop-Beats.
Dann ging es bei der Podiumsdiskussion in zünftig-bayerischer Wohnzimmerkulisse zur Sache. Neben den on3-Moderatoren Sebastian und Laury am Tisch: Liedermacher Hans Söllner, Rapper und on3-Kolumnist Monaco Fränzn, Marion Marr vom Souvenirladen "Obacht", Birgitt Hölzel vom Online-Magazin "Monte" und Autor Maximilian Dorner (v.l.n.r.).
Autor Maximilian Dorner ist überzeugter Münchner, aber auch Bayer? In seinem neuen Projekt "Ein Jahr in Bayern" will er sich auf Spurensuche in seiner Heimat begeben.
Hans Söllner warf nicht nur mit Gesten, sondern auch mit jeder Menge Kraftausdrücken um sich. Sein Credo: "Wir brauchen kein neues Heimatgefühl, wir brauchen eine neue Heimat!"
Im Anschluss an die Diskussion wurde die Bühne für die Bands geräumt. Nach einer zweiten Rap-Einlage von Doppel D...
... spielte Josef Wirnshofer, der kreative Kopf hinter The Marble Man, einfühlsamen Singer-Songwriter-Pop.
Auch im Publikum versteckten sich bayerische Musiker: Hier etwa The Fountains, eine der 13 Bands, die on3 ihr eigenes Heimatlied geschenkt haben.
Hatten sich extra für den on3-Heimatabend zusammengetan: Songwriterin Karo & Two Great Bertholinis.
München ja, Wiesn nein. Mika und Robert von der Mobilen Frontal Disko überklebten das Wörtchen "Oktoberfest" auf ihren T-Shirts kurzerhand mit schwarzem Tape.
Zwischen Tradition und Zeitgeist: Auch im Publikum spiegelte sich das Thema des Abends.
Elektrobraatz aus München: Die Mobile Frontal Disko steuerte den finalen Liveauftritt bei...
... und trat den Beweis an, dass Laptops im Lederhosenland nicht nur zu Businesszwecken eingesetzt werden.
