Das Debüt-Album von Jamaram verkauft sich im Jahr 2004 so unerwartet gut, dass das Label schon nach ein paar Wochen neue Exemplare ordern muss - und das geht dann noch ein paar Mal so. Auch wenn anscheinend vieles im Band-Leben von Jamaram mehr aus Zufall passiert, ist aus der achtköpfigen Reggae-Combo innerhalb kurzer Zeit eine große Newcomer-Erfolgsgeschichte geworden.

Bild: jamaram.de
Die bayerische Reggae-Band Jamaram
Diese Geschichte beginnt in Germering, einem kleinen Ort im Münchner Umland, im Jahr 2000. Da finden Sänger Tom Lugo (er stammt aus Puerto Rico), Gitarrist Samuel Hopf (aus den USA) und Drummer Murxen Alberti (aus Deutschland) zusammen. Zur Besetzung kommen im Laufe der Jahre noch Bass, Keyboards, Hörner und Percussion dazu - heute besteht Jamaram aus acht Vollblutmusikern. Ihr Sound weht zwischen Reggae, Samba, Rumba, Ska und Soul entlang. Sam Hopf ist inzwischen übrigens auch für on3 vor der Kamera und zwar für die on3-startrampe.
Mehr als 200 Gigs in zwei Jahren
Schon bei ihrem ersten, in Eigenregie produzierten Album will es die Band wissen - den Aufwand und die Professionalität der Musiker kann man auf dem Debüt "Kalahassi" deutlich hören. Die Platte ist der Schlüssel zum Erfolg: In den nächsten zwei Jahren spielen Jamaram in ganz Europa über 200 Live-Konzerte, mit Festival-Highlights wie dem Chiemsee Reggae Summer, Karneval der Kulturen in Berlin oder dem Kölner Ringfest.
Neue Platte, neue Tour
Nach den Alben "Ookuchaka!" und "Shout It From The Rooftops" werfen Jamaram jetzt ihr viertes Studiowerk "Jameleon" auf den Markt. Das am 26. März erscheinende Album soll durch seine vielen verschiedenen Musikgenres wandelbar und gleichzeitig unverwechelbar sein - so wie das Tierchen eben. Inspirationen holte die Combo sich dieses Mal von einer Uganda-Reise. Zurück in Deutschland gehen Jamaram Ende März mit der neuen Platte auf Tour.
