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22.10.2009 Permalink Weiterempfehlen
Major Lazer in Jamaica

Im He-Man-Zeichentrick-Look kommt er daher, der ehemalige jamaikanische Soldat Major Lazer. Er braust an, auf einem raketenbetriebenen Skateboard, auf dem Kopf ein rotes Barett mit Rastalocken darunter. Seinen rechten Arm hat er in einem Zombiekrieg verloren. Das amerikanische Militär ersetzte das fehlende Körperteil kurzerhand durch ein Lazergewehr. Getarnt als Dancehall-Club-Besitzer aus Trinidad kämpft er seitdem an der Seite internationaler Geheimdienste gegen das Böse.

Artwork: Guns Don'T Kill People...Lazers Do

Um eine neue musikalische Geheimwaffe zu entwickeln, hat sich die Kunstfigur Major Lazer zusammen mit den Produzenten Diplo und Switch auf Jamaika in die legendären Tuff Gong-Studios eingeschlossen, um die angestaubten Sparten Reggae und Dancehall mit Hilfe von Global Pop und Baltimore Beats wieder auf Hochglanz zu polieren.

Es gibt wohl kaum Künstler, die so gut vernetzt sind wie Diplo und Switch. Kein Wunder also, dass die Liste der Künstler, die sich am Projekt Major Lazer beteiligen wollten, lang und illuster ist. Santigold ist dabei, Vybz Kartell, Mr. Vegas und Nina Sky - um nur einige Names zu droppen. Daneben gibt sich alles, was in Jamaika momentan Rang und Namen hat, die Ehre.