Vorgestellt // Atomic : Die deutschen Oasis
Indiepop and you don't stop: Klassisch britisch - und aus dem Bayerischen Wald! "The German Oasis", schrieb das britische Musikmagazin NME staunend.
Oasis fallen auf der Bühne inzwischen vor allem durch sonnenbebrillte Arroganz und Uninspiriertheit auf - ihren gelehrigen Schülern von Atomic liegt eine solche Attitüde fern: Die fünf rocken sich immer leidenschaftlich durch ihr Set. In Furth im Wald bleibt man eben auf dem Boden. Nach über 150 Konzerten in den Jahren 2005 und 2006 war die Band dieses Jahr schon mit den Babyshambles und den Sportfreunden Stiller unterwegs.
Atomic haben sich mehr als nur einen soliden Ruf in der deutschen Indie-Gitarren-Szene erarbeitet. In bester "Do it yourself"-Manier veröffentlichten sie 2002 ihre erste EP "The Big Issue". Schon dieses erste Mini-Album wurde im NME rezensiert, die Platte verkaufte sich einzig via bandeigener Homepage und auf Konzerten über 1000 Mal und legte so den Grundstein für den weiteren Weg der Band. Die zweite Platte hieß nicht unironisch "Coming Up From The Streets": Produziert wurde im Münchner Telstar Studio, wo auch die Arctic Monkeys schon aufgenommen haben.
Die beiden Brüder Thomas und Rainer Marschel ziehen ihr Ding weiterhin durch: Ohne den Nervfaktor von Bigger-Than-Jesus-Bands wie Mando Diao oder Oasis machen sie harmonischen und zeitlosen Indiepop - dafür danken wir Atomic.


