Sterbehilfe 2.0 : Digitaler Selbstmord leicht gemacht
Wenn die Facebook-Freunde nerven und man seine StudiVZ-Bilder nur noch peinlich findet, dann hilft nur: Tod dem digitalen Alter Ego. Neue Web-Services helfen beim Selbstmord im Netz und parodieren dabei soziale Netzwerke.
Aussteigen kann so einfach sein. Im Netz finden sich mittlerweile zahlreiche Plattformen, die dem entnervten Social Networker dabei helfen, zurück ins echte Leben zu finden.
Dabei gibt es durchaus Unterschiede in der Herangehensweise der Selbsthilfeseiten. Die einen ermöglichen das komplette Auslöschen der virtuellen Identität, die anderen bevorzugen den schrittweisen Rückzug von der zeitfressenden Onlinepräsenz.
Seppukoo - von der italienischen Künstlergruppe Les Liens Invisibles. Raus aus Facebook, aber bitte in Samurai-Manier. Inzwischen ist der Dienst von Facebook geblockt.
Die Suicide Machine des Rotterdamer Medienlabors moddr. (suicidemachine.com). Auch dieser Dienst wird von Facebook geblockt.
Burger King-Aktion 2009: Für 10 gelöschte Facebook-Freunde gab es einen Whopper gratis. Wurde nach Facebook-Intervention wieder gestoppt.
Wer draußen ist, aber immer noch darüber reden muss: Bei ausgestiegen.com gibt es eine Diskussions-Plattform und viele Tipps zum Ausstieg.
Endlich. Hatebook ist ein anti-soziales Netzwerk. Das Motto: Die Feinde deiner Feinde sind deine Freunde.
Wo es Freunde gibt, muss es auch Feinde geben. Und mit Enemybook lassen sie sich via Facebook-Applikation auch endlich unterscheiden.
Und wer nur noch alleine sein möchte, aber selbst dafür ein soziales Netzwerk braucht: Bitte verschwende deine Jugend bei isolatr.com
Doch nicht gewillt, das virtuelle Leben zu beenden? Dann lohnt sich ein Besuch auf unserer Facebook-Seite.


