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12.01.2010 Permalink Weiterempfehlen

Sterbehilfe 2.0 Digitaler Selbstmord leicht gemacht

Wenn die Facebook-Freunde nerven und man seine StudiVZ-Bilder nur noch peinlich findet, dann hilft nur: Tod dem digitalen Alter Ego. Neue Web-Services helfen beim Selbstmord im Netz und parodieren dabei soziale Netzwerke.

Raus aus den Onlinecommunities

Aussteigen kann so einfach sein. Im Netz finden sich mittlerweile zahlreiche Plattformen, die dem entnervten Social Networker dabei helfen, zurück ins echte Leben zu finden.

Dabei gibt es durchaus Unterschiede in der Herangehensweise der Selbsthilfeseiten. Die einen ermöglichen das komplette Auslöschen der virtuellen Identität, die anderen bevorzugen den schrittweisen Rückzug von der zeitfressenden Onlinepräsenz.

Raus aus den Onlinecommunities

Seppukoo - von der italienischen Künstlergruppe Les Liens Invisibles. Raus aus Facebook, aber bitte in Samurai-Manier. Inzwischen ist der Dienst von Facebook geblockt.

Raus aus den Onlinecommunities

Die Suicide Machine des Rotterdamer Medienlabors moddr. (suicidemachine.com). Auch dieser Dienst wird von Facebook geblockt.

Raus aus den Onlinecommunities

Burger King-Aktion 2009: Für 10 gelöschte Facebook-Freunde gab es einen Whopper gratis. Wurde nach Facebook-Intervention wieder gestoppt.

Raus aus den Onlinecommunities

Wer draußen ist, aber immer noch darüber reden muss: Bei ausgestiegen.com gibt es eine Diskussions-Plattform und viele Tipps zum Ausstieg.

Raus aus den Onlinecommunities

Endlich. Hatebook ist ein anti-soziales Netzwerk. Das Motto: Die Feinde deiner Feinde sind deine Freunde.

Raus aus den Onlinecommunities

Wo es Freunde gibt, muss es auch Feinde geben. Und mit Enemybook lassen sie sich via Facebook-Applikation auch endlich unterscheiden.

Raus aus den Onlinecommunities

Und wer nur noch alleine sein möchte, aber selbst dafür ein soziales Netzwerk braucht: Bitte verschwende deine Jugend bei isolatr.com

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