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24.02.2010 Permalink Weiterempfehlen

Vorgestellt // Heidi Zacher Sie wollte es nur mal probieren

Vom OP-Tisch zu den Spielen - Heidi Zacher fuhr Skirennen wie zahllose Jugendliche in Bayern. Ein Kreuzbandriss beendete ihre Laufbahn als alpine Rennläuferin. Sie versuchte es mit Skicross und schaffte es bis zu Olympia.

Heidi Zacher - Skicross

Daheim in Lenggries, da gibt es gar keine Skicross-Strecke. Deshalb kommt die 21-Jährige auch vom alpinen Skirennlauf. Jahrelang fährt sie Rennen gegen die Uhr, so wie die meisten Rennfahrer. Doch dann verletzt sich Heidi. 2007 war das, damals reißt sie sich das Kreuzband, mit 18 – das Ende ihrer Skifahrerei. Denkt sie zumindest. Aber nach Knie-OP und Reha kramt sie die Bretter wieder raus, fährt ein paar Trainingseinheiten im Skicross mit, nur so zum Ausprobieren. Jetzt, drei Jahre danach, war sie bei den Olympischen Winterspielen dabei.

Skicross der Damen bei Olympia 2010

Die Qualifikation hatten alle drei deutschen Skicross-Mädels gut überstanden.
Im Achtelfinale sind Heidi und die anderen (Julia Manhard, Anna Wörner) dann aber nicht unter die jeweils zwei Besten gekommen. Heidi musste ihren Viertelfinalsplatz an Magdalena Iljans aus Schweden und Ophelie David aus Frankreich abgeben. Am Ende blieb Rang 20 für Heidi. Anna Wörner wurde 17. und Julia Manhard landete auf Rang 25.


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