Andi Poll : Der fußballverrückte Fernsehverbesserer
Seit 2008 versucht Andi mit on3-südwild die Nachmittage im deutschen Fernsehen zu verbessern. Sein großer Traum: die Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft.
Denkt man an Andi, denkt man zwangsläufig an Fußball. Er ist verrückt nach dem runden Leder. Wobei man verraten darf, dass er in letzter Zeit ein recht passiver Spieler geworden ist. Seine Fußballerkarriere begann sehr verheißungsvoll: Vom Post SV München kickte er sich sich über die Vereine Alte Heide München, SC Bogenhausen und SV Helios Daglfing bis zum Auswahltorwart bei München Nord hoch. Doch irgendwann kam der Karriereknick und Andi konzentrierte sich auf "krasse Spielberichte und Spieler-Kritiken".
Die Findungsphase
Mit viel Liebe und Hingabe schrieb der Münchner an seinen Berichten und legte damit den Grundstein für seine journalistische Karriere. Die kam bei Andi aber nicht mit Schallgeschwindigkeit an. Nach dem Abi fiel der Linksfuß in ein Luftloch, er nennt es "die Findungsphase". Medizin, Jura, BWL, Bio, Biochemie, Chemie, Lehramt... für alle Studiengänge hatte er sich beworben. Herausgekommen sind zwei verschenkte Semester Wirtschaftsgeografie und die Erkenntnis, Journalist werden zu wollen.
Mal den Chef raushängen lassen
Mit einem Studienplatz an der Uni Eichstätt stand der Medienlaufbahn nichts mehr im Weg. Er paukte das Medienmachen in seinem Journalistikstudium. Dort schaffte Andi es sogar ganz nach oben: Er war Chefredakteur beim Uni-Radio Pegasus. 2008 kam dann die Riesenchance. Mit Vordiplom in der Tasche wurde der Fußballverrückte Moderator bei on3-südwild. Seitdem ist die Sendung für ihn die einzige Möglichkeit, Fernsehen jeden Nachmittag ein bisschen besser zu machen.
Fußball-WM, ich komme!
Wenn Andi mal groß ist, eine Frau, vier Kinder und ein Häuschen am Stadtrand hat, ja vielleicht schafft er dann die Teilnahme an einer Fußball-WM. Und da er Spiele lieber passiv zu Hause mit Kumpels vor dem Fernseher sieht und wesentlich besser moderieren als Fußball spielen kann, wird er bei den Weltmeisterschaften der kommenden Jahre wohl nicht vor dem Ball, sondern vor der Kamera stehen.
