Dein 2020 // Arbeit oder Freizeit? : Analoge Alltagsjobs
"Was mit Medien machen" - die berühmt-berüchtigte Gruppe, die das jahrelang als Lebensziel angegeben hat, scheint längst aufgegeben oder im Berufsleben untergekommen zu sein. Die heute 15- bis 25-Jährigen haben ganz andere Ziele
Digitale Bohème? Vorbei!
Arbeiten um zu leben, statt leben um zu arbeiten – die Prioritäten sind klar verteilt für Bayerns Jugend. Besonders die Abiturienten sind mit ihrer Aufteilung zwischen Arbeit und Freizeit momentan "zufrieden" (48 Prozent), trotzdem wünschen sich 64 Prozent der Studienteilnehmer im Jahr 2020 mehr freie Zeit, wobei sie sich bewusst sind, dass das ein Wunschtraum bleiben wird, gerade einmal 26 Prozent von ihnen erwarten sich tatsächlich mehr arbeitsfreie Zeit.
Wenn es an die Jobwahl geht, ist es für den Großteil der Befragten "wichtig" oder "sehr wichtig" im Beruf "kreativ und gestalterisch" arbeiten zu können (65 Prozent). Das Leben der "digitalen Bohème", also mobiles Arbeiten als Selbstständiger und ohne feste Bindung an einen Arbeitsplatz, ist gerade mal zehn Prozent "sehr wichtig".
Die Jobwünsche der 15- bis 25-Jährigen sind sehr solide: Rund 16 Prozent der Studienteilnehmer wollen im Jahr 2020 in kaufmännischen Berufen arbeiten, dicht gefolgt von kreativem Arbeiten (12 Prozent) sowie medizinischen (10 Prozent) und bautechnischen Berufen (9 Prozent). In die Medien wollen nur rund drei Prozent der Befragten – die Idee, "mal was mit Medien zu machen", hat sich offenbar überlebt.





