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27.07.2010 Permalink Weiterempfehlen

Loveparade 2010 Alles zum Unglück bei der Loveparade

Bisher sind 21 Menschen durch die Massenpanik bei der Loveparade gestorben, über 500 sind verletzt. Hier findet ihr aktuelle Infos und wichtige Gespräche zum Unglück in Duisburg.

Der Tunnel der Loveparade Duisburg, hinter dem das Unglück passierte

Hinter und in diesem Tunnel sind die Menschen verletzt und getötet worden.

Am Samstag, den 23. Juli kamen hunderttausende junge Menschen zusammen, um fröhlich zu feiern. Statt einer riesigen Party wurde die Loveparade in Duisburg zu einem riesigen Unglück. Über 500 Menschen wurden verletzt, 21 Menschen sind direkt in einer Massenpanik oder später an ihren Verletzungen im Krankenhaus gestorben.

Schweigeminuten werden einberufen. Aber viele wollen auch reden, über das was sie gesehen haben und darüber, was nie hätte passieren müssen, wenn man auf Warnungen im Vorfeld gehört hätte. Wir haben einige Infos und Gespräche für euch zusammengefasst.

Interview // Traumatologin Sybille Jatzko "Manche denken, dass sie verrückt werden"

Rund 2000 Loveparade-Opfer leiden unter Angstzuständen und Schlaflosigkeit, schätzt die Traumatologin Sybille Jatzko. Sie therapiert Betroffene und erklärt, wann man sich behandeln lassen sollte, und wie sie konkret eingreift.

Audio vom: 02.09.2010

Ein Monat nach der Loveparade "Meine Freundin kann nachts nicht schlafen"

Die Verletzten sind mittlerweile alle aus den Krankenhäusern entlassen. Doch wer Schuld an der Katastrophe hat, ist immer noch ungeklärt. Und die Besucher, die überlebt haben, kämpfen jetzt mit ihren traumatischen Erinnerungen.

Audio vom: 01.09.2010

360-Grad-Special zur Loveparade 2010 Wo war was und was passierte da?

Wo war die Treppe, an der das Loveparade-Unglück begann? Und wo der Tunnel und die Rampe? Das 360-Grad-Special des WDR gibt euch Eindrücke von den Orten der Katastrophe und verbindet Videos, Audios und Bilder in einer Animation.

Extern vom: 28.07.2010

Loveparade 2010 - digitales Beileid Tränen im Netz

Der Schock nach der Loveparade sitzt noch immer tief. Viele nutzen das Netz, um Anteil zu nehmen und zu trauern. Ob Online-Kondolenz, Facebook-Gruppe oder privater Blog - jeder findet seinen eigenen Weg mit der Trauer umzugehen.

Artikel vom: 29.07.2010

Richtig handeln in Menschenmassen Dos and Don'ts im Pulk

Schreien, schlagen, strampeln - in einer Massenpanik ist das alles sinnlos. Einzige Chance, rasende Menschenmengen zu bändigen: sie gar nicht so weit kommen lassen. Dafür gibt es wirksame Regeln, die alle beachten könnten.

Artikel vom: 28.07.2010

Interview // Stefan Epli von der Street Parade "Die Loveparade wirft einen Schatten auf unser Event"

21 Tote gab es bei der Loveparade in Duisburg. Schon steht die nächste Massenveranstaltung an: die Street Parade in Zürich, wo es auch ein Nadelöhr gibt. on3 spricht mit Veranstalter Stefan Epli über die Vorbereitungen.

Artikel vom: 28.07.2010

Loveparade in Duisburg Noch ein weiteres Opfer

Die Zahl der Todesopfer der Loveparade ist auf 21 gestiegen. Eine junge Frau erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus. Die Suche nach den Verantwortlichen läuft und die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Extern vom: 28.07.2010

Gesprächsrunde mit Veranstaltern "Eine Masse in Panik ist nicht zu kontrollieren"

Nach dem Drama am Samstag auf der Loveparade in Duisburg spricht der Zündfunk mit Experten aus der Münchner Veranstalter-Szene. Ein Roundtable über Trauer, Entsetzen, Unverständis und Einsicht.

Extern vom: 27.07.2010

Interview // Dr. Motte "Inkompetenz auf allen Seiten"

Dr. Motte alias Matthias Roeingh war der Erfinder und der "Spirit" der Loveparade. Vor fünf Jahren ist er ausgestiegen, doch die Katastrophe von Duisburg trifft ihn - und er übt scharfe Kritik an den Veranstaltern.

Extern vom: 27.07.2010

heute wichtig on3-radio // Montag 26.07.2010 Die Tragödie Loveparade

Wer hat die 19 Toten und über 500 Verletzten der Loveparade zu verantworten? on3-radio hat mit Augenzeugen gesprochen. Die einen konnten nur hilflos zuschauen, die anderen mussten weiterfeiern, um noch Schlimmeres zu verhindern.

Audio vom: 26.07.2010
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