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on3-Studie "Dein 2020" // Glauben Und wer weist dir den Weg?

Glauben ist Ansichtssache. Wenn Religion für Jugendliche überhaupt eine Rolle spielt, dann oft nur, weil der Glaube auch individuelle Züge trägt. Eltern haben da nicht mehr viel mitzureden. Dafür gibt es zu viele Alternativen.

Finger des Heiligen Petrus, der in den Himmel weist

Die Kirche ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Zufluchtsort, Wegweiser, Lebensstütze – da gibt es bessere Wertevermittler. Jugendliche in Bayern orientieren sich lieber an Familie und Freunden. Das ergab die repräsentative on3-Studie "Dein 2020". Glaube und Religiosität stehen für Jugendliche am Ende der Werteskala. Ihrer Meinung nach wird der Einfluss der Kirche in zehn Jahren sogar noch geringer sein.

Hey Jesus Freak, was geht?!

Trotzdem gibt es Jugendliche, die sich bewusst für Glaube und Religion entscheiden. Nur ist es eben nicht mehr zwangsweise das traditionell gelebte Christentum, das man fast schon klischeehaft mit Bayern in Zusammenhang bringt. Der religiösen Entfaltung sind kaum mehr Grenzen gesetzt – davon zeugen der Ökumenische Kirchentag ebenso wie Buddhismuszentren in der Provinz. Ob aber die Jesus Freaks oder der Atheistenbus das eigene Ideal am besten treffen, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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